Qualität

Chargenrückverfolgung und Fehlerquote je Charge

Kurzantwort: Die Endkontrolle von Sextoys entscheidet über die Lieferqualität und folgt vier aufeinanderfolgenden Stufen — Wareneingang (IQC), Prozessbegleitung (IPQC), Prüfung des fertigen Geräts (FQC) und Freigabe vor dem Versand (OQC). Ergänzt durch AQL-Stichproben nach ISO 2859-1 und ein freigegebenes Golden Sample bleibt der Ausgangsausschuss bei einer 100-Prozent-Endkontrolle unter 0,1 Prozent. Wer die Stufen vertraglich festschreibt, prüft je Artikelnummer statt über das ganze Sortiment.

Warum die Endkontrolle über die Lieferqualität entscheidet

Ein Sextoys-Gerät besteht aus vielen Einzelteilen, die in mehreren Schritten gefertigt und zusammengesetzt werden. Fehler können an jeder Stelle entstehen — bei der Zelle, beim Motor, beim Gehäuse oder bei der Verpackung. Ohne eine geordnete Kontrolle sinkt die Qualität schleichend, und Abweichungen zeigen sich erst beim Kunden. Die Endkontrolle ist deshalb kein Zusatz, sondern der Teil der Fertigung, der über die Lieferqualität entscheidet. Wer sie systematisch aufbaut, erkennt Abweichungen früh und kann nachbessern, bevor eine ganze Charge betroffen ist. Der übergeordnete Beitrag zur Sextoys im Rahmen der Gesamt-Endkontrolle beschreibt, wie sich dieselbe Kette auf das ganze Sortiment überträgt. Der Clou liegt in der Wiederholbarkeit: Eine einmal etablierte Kontrolle schützt jede Folgelieferung, nicht nur die erste.

Die vier Prüfstufen im Überblick

In der Fertigung haben sich vier Prüfstufen eingebürgert, die sich nach dem Zeitpunkt richten. Die erste prüft die eingehenden Teile, die zweite begleitet den Fertigungsprozess, die dritte prüft das fertige Gerät und die vierte gibt die Ware vor dem Versand frei. Jede Stufe hat eine eigene Aufgabe und eine eigene Zuständigkeit. Für den Einkauf ist es sinnvoll, die Stufen als Teil der Fertigungsvereinbarung festzuhalten, damit sie nicht von der jeweiligen Bestellung abhängen. Die vier Stufen bilden zusammen eine Kette, deren Wert davon abhängt, dass jedes Glied vorhanden ist. Wie sich dieselbe Endkontrolle bei anderen Gattungen aufbaut, zeigen die Beiträge zur Endkontrolle bei vibratoren und zur Endkontrolle bei saugvibratoren. Douglas C. Montgomery behandelt die Statistik hinter dieser Kette als Steuerungsinstrument der fertigungsbegleitenden Qualität [Montgomery, 2019].

IQC und die Prüfung der Wareneingänge

Die erste Stufe prüft Teile und Materialien, die in die Fertigung eingehen. Bei Sextoys gehören dazu unter anderem die Materialporosität und die Silikonoberfläche, die Oberfläche des Silikons und der Nachweis der verwendeten Zelle. Geprüft werden Maße, Materialnachweis und Funktion an einer gezogenen Stichprobe. Eine saubere Praxis trennt beanstandete Ware räumlich und kennzeichnet sie, damit sie nicht versehentlich verarbeitet wird. Wer die Wareneingänge systematisch prüft, verhindert, dass ein schwaches Teil in die ganze Fertigung gelangt. Das senkt Ausschuss und Nacharbeit deutlich. Die Wikipedia erläutert das zugrunde liegende Verfahren unter dem Stichwort Stichprobenprüfung. Für die Auswahl der passenden Artikelnummer hilft die Vergleichstafel.

IPQC und die Kontrolle im Fertigungsprozess

Die zweite Stufe begleitet den Fertigungsprozess selbst. Sie umfasst die Prüfung des ersten Stücks nach einem Werkzeugwechsel, regelmäßige Rundgänge während der Fertigung und die Kontrolle der wichtigsten Prozessparameter — etwa der Schweißnaht bei der Verbindung von Gehäuse und Silikonkopf. Eine Kontrolle, die nur zusieht und nicht eingreift, verhindert keine Fehler. Wer diese Stufe ernst nimmt, kann Ausschuss senken, indem er früh eingreift. Genau darin liegt ihr Nutzen: Fehler werden entdeckt, solange die Ursache noch klein ist. Für Sextoys ist die Ultraschallschweißnaht der kritischste Parameter, weil ein undichter Übergang die Lebensdauer des Geräts bestimmt. Kaoru Ishikawa hat diese prozessbegleitende Steuerung als Teil der japanischen Qualitätsphilosophie beschrieben [Ishikawa, 1985].

FQC und die Prüfung des fertigen Geräts

Die dritte Stufe prüft das fertige Gerät, bevor es verpackt wird. Bei Sextoys gehören dazu Funktion, Geräusch und Dichtheit der einzelnen Stimulationsstufen sowie die Vollständigkeit des Zubehörs. Für sicherheitsrelevante Merkmale ist eine vollständige Prüfung sinnvoll, für andere genügt eine Stichprobe. Diese Stufe ist der letzte Punkt, an dem ein Fehler noch erkannt werden kann, bevor das Gerät die Fertigung verlässt. Wer sie sorgfältig aufbaut, senkt die Rücksendequote und die Reklamationen. Sie ist damit die wirtschaftlich wichtigste Stufe der ganzen Kette. Die technischen Grundlagen dazu finden Sie auf der Seite zur Technik der zwei Motoren.

OQC und die Freigabe vor dem Versand

Die vierte Stufe prüft, ob die Sendung den Bestellvorgaben entspricht. Geprüft werden Menge, Typ, Verpackung, Kennzeichnung und die Vollständigkeit der Beilagen. Für den Export ist es besonders wichtig, dass die Kennzeichnung und die Dokumente stimmen, weil ein Fehler dort die ganze Sendung aufhält. Diese Stufe ist keine Wiederholung der dritten, sondern eine eigenständige Prüfung mit anderem Blickwinkel: Sie stellt sicher, dass das, was das Werk verlässt, auch tatsächlich die bestellte Ware ist. Wer diese Stufe nicht auslässt, vermeidet Verwechslungen, die später teuer zu korrigieren sind. Der Artikel zu den Zertifikaten pro Artikelnummer ergänzt die werkseitigen Nachweise, auf die sich die Versandfreigabe stützt.

AQL und die Stichproben nach ISO 2859-1

Für die Prüfung von Chargen wird mit einem Annahmewert gearbeitet, der beschreibt, welcher Anteil fehlerhafter Einheiten noch als annehmbar gilt. Dieser Wert ist kein Ziel, sondern eine Obergrenze, bei deren Überschreitung eine Charge zurückgewiesen wird. Für die Praxis ist es sinnvoll, sich auf die international anerkannte Norm für die Stichprobenprüfung zu beziehen, weil sie ein einheitliches Verfahren vorgibt. Kritische Fehler, etwa Sicherheitsmängel, sollten grundsätzlich nicht auftreten. Ein sauber vereinbarter Annahmewert macht die Prüfung nachvollziehbar und verhindert, dass jede Charge neu verhandelt werden muss. Die Wikipedia beschreibt das Verfahren unter Stichprobenprüfung. Joseph M. Juran und A. Blanton Godfrey führen den Annahmewert als Teil der Qualitätsplanung [Juran, 1999].

Funktionstests, Akku und die elektrische Sicherheit

Bei einem elektrischen Gerät gehören über die Sichtprüfung hinaus Funktionstests dazu. Bei Sextoys werden elektrische Sicherheit und Ladedauer geprüft. Für die elektrische Sicherheit sind Prüfungen relevant, die Schutz vor gefährlichen Spannungen nachweisen; sie sollten dokumentiert werden, weil sie sich nicht durch eine Sichtprüfung ersetzen lassen. Für den B2B-Einkauf sind diese Nachweise ein Teil der Produktverantwortung und sollten nicht dem Zufall überlassen werden. Wer Funktion und Sicherheit prüft, schützt Kundschaft und Marke zugleich. Die Seite zur Konstruktion und Messtechnik erklärt die werkseitigen Prüfplätze.

Golden Sample und Rückverfolgbarkeit

Ein Referenzmuster, häufig als Golden Sample bezeichnet, dient als Maßstab für die Serienfertigung. Bei Sextoys legt es die zulässige Geräuschkurve, die Vibrationsstufen und die Dichtheit fest. Genauso wichtig ist die Rückverfolgbarkeit: Jede Charge erhält eine Kennung, und die Prüfergebnisse werden mit dieser Kennung verknüpft. Mit einer solchen Verknüpfung lässt sich bei einer Reklamation feststellen, welche Charge betroffen ist. Erst die Verknüpfung von Muster, Charge und Bericht macht aus der Kontrolle ein belastbares System. Für die Auswahl der Artikelnummer hilft die Produktdetailseite A0187.

Der Prüfbericht und die Freigabe

Ein Prüfergebnis ist nur so gut wie seine Dokumentation. Jede Prüfung sollte mit Datum, Prüfer, Stichprobenumfang und Ergebnis festgehalten werden. Ein Bericht, der nur ein Ergebnis nennt, ohne den Umfang zu zeigen, ist wenig wert. Diese Dokumentation ist auch für den Importeur wichtig, weil er bei Nachfragen die Qualitätssicherung belegen muss. Ein sauber geführter Prüfbericht ist die Grundlage dafür, dass eine Serie langfristig stabil bleibt. W. Edwards Deming hat die Dokumentation und das Messen von Abweichungen zur Voraussetzung für eine kontinuierliche Verbesserung gemacht [Deming, 1986]. Der Konformitätsleitfaden zeigt, wie sich der Bericht in die Importmappe einfügt.

Häufige Fehler bei der Endkontrolle von Sextoys

Bei Sextoys wiederholen sich typische Schwächen: das Übersehen von Poren in der Silikonoberfläche; der Verzicht auf die Prüfung der Diskretion der Verpackung; das Fehlen einer Funktionsprüfung aller Stimulationsstufen; und schließlich das Übersehen der Rückverfolgbarkeit, weil die Prüfergebnisse nicht mit der Charge verknüpft werden. Wer diese Punkte früh klärt, baut eine Kontrolle auf, die trägt. Eine gute Endkontrolle ist kein Misstrauen gegenüber dem Lieferanten, sondern die Grundlage einer verlässlichen Zusammenarbeit. Die Wikipedia fasst die Grundgedanken unter Qualitätsmanagement zusammen.

Ein Prüfschema für den Wareneingang

Aus den einzelnen Punkten lässt sich ein einfaches Schema ableiten. Prüfen Sie zuerst die Begleitdokumente und die Übereinstimmung mit der Bestellung. Ziehen Sie dann eine Stichprobe und prüfen Sie die Materialporosität und die Silikonoberfläche, Funktion und Oberfläche. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Golden Sample und dem vereinbarten Annahmewert. Halten Sie Datum, Umfang und Ergebnis im Bericht fest und verknüpfen Sie ihn mit der Charge. Mit diesem Schema wird der Wareneingang zu einem geordneten Vorgang, der schleichende Qualitätsverluste verhindert. Wer es einmal etabliert hat, kann neue Lieferungen schneller bewerten.

Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfern

Für den Import ist es hilfreich, ergänzend eine unabhängige Prüfung zu beauftragen. Ein Prüfer wählt die Stichprobe nach einem anerkannten Verfahren und legt den Bericht unabhängig vor. So erhalten Sie eine zweite Einschätzung, die nicht vom Lieferanten stammt. Für die Einordnung der Ware hilft ein Blick auf die Produktübersicht. Eine unabhängige Prüfung ist keine Zweifelsbekundung, sondern eine Absicherung, die sich bereits bei der ersten größeren Charge auszahlt. Martin Christopher beschreibt Lieferzuverlässigkeit als Ergebnis der gesamten Kette, nicht eines einzelnen Schritts [Christopher, 2016].

Wiederkehrende Prüfungen vereinfachen

Wenn dieselben Sextoys regelmäßig gefertigt werden, lassen sich die Prüfungen vereinfachen. Legen Sie für jede Artikelnummer einen Prüfplan an und halten Sie darin die Merkmale, den Annahmewert und die Stichprobe fest. Ein neuer Zulieferer, eine neue Zelle oder ein neues Werkzeug sind Anlässe, den Plan zu prüfen. Für die Praxis ist es hilfreich, die Berichte in fester Reihenfolge abzulegen und mit der Charge zu verknüpfen. Mit dieser Routine sinkt der Aufwand je Bestellung, weil nur noch geprüft wird, ob sich etwas geändert hat. Wer die wiederkehrende Prüfung einmal eingerichtet hat, kann sich auf die Fälle konzentrieren, in denen wirklich etwas neu ist. Die Produktübersicht hilft bei der Nummernauswahl.

Was Abnehmer über die Qualitätssicherung wissen wollen

Professionelle Abnehmer fragen selten nur nach dem Preis, sondern auch nach der Sicherung der Qualität. Häufig geht es darum, wie die Stichprobe gezogen wird, welcher Annahmewert gilt und wie eine Charge zurückverfolgt werden kann. Für den Einkauf ist es sinnvoll, die typischen Fragen einmal zu sammeln und die Antworten bereitzuhalten. Ein Anbieter, der die Fragen kennt, wirkt professioneller und wird schneller gewählt. Wer die Antworten vorbereitet, verkürzt die Abstimmung und vermeidet, dass ein Abnehmer zu einem Wettbewerber weitergeht, der schneller antwortet. Die Seite zur technischen Seite des Programms ergänzt die werkseitigen Prüfplätze.

Digitalisierung der Prüfdaten

Die Rückverfolgbarkeit wird wirksamer, wenn die Prüfdaten digital erfasst werden. Bei Sextoys lässt sich jede Charge mit ihrem Ergebnis in einer Datenbank führen, sodass Trends über Lieferungen hinweg sichtbar werden. Ein langsam steigender Ausschuss etwa zeigt ein Problem, lange bevor es offensichtlich wird. Wer die Daten nutzt, steuert die Fertigung statt nur zu dokumentieren. Die Wikipedia behandelt das Thema unter Qualitätsmanagement. Eine saubere Datenhaltung ist im B2B ein Wert an sich und erleichtert die Wiederholungsbestellung.

Kosten der Endkontrolle im Verhältnis

Die Endkontrolle kostet Aufwand, rechnet sich aber über die Vermeidung von Rücksendungen und Reklamationen. Bei Sextoys ist der Aufwand klein gegenüber dem Schaden einer Charge mit 5 Prozent Ausschuss beim Kunden. Eine 100-Prozent-Endkontrolle mit unter 0,1 Prozent Ausschuss ist darum keine Verschwendung, sondern die wirtschaftlich vernünftige Wahl. Wer die Kosten nur als Position sieht, übersieht die Ersparnis bei den Rückläufern. Die Mindestmengen und Lieferzeiten zeigen, dass die Prüfung die Lieferfähigkeit nicht verzögert.

Wann die OQC wirklich greift

Die Versandfreigabe ist der letzte Punkt, an dem eine Verwechslung auffällt. Bei Sextoys prüft die OQC die Zuordnung von Artikelnummer, Verpackung und Kennzeichnung — gerade dort, wo schnelle Lieferungen die Fehlerquote steigen lassen. Wer die OQC nicht als eigenständige Stufe führt, entdeckt Fehler erst beim Fachhändler. Eine saubere Freigabe schützt die Marke und den Listenplatz. Der Artikel zu den Zertifikaten pro Artikelnummer ergänzt die Dokumentenseite.

Die Rolle des Lieferanten bei der Qualitätssicherung

Ob die Endkontrolle greift, hängt vom Lieferanten ab. Bei Sextoys ist ein Anbieter, der die vier Stufen unterscheidet und dokumentiert, ein verlässlicher Partner. Wer die Prüfstufen als Teil der Fertigungsvereinbarung festhält, sichert die Lieferqualität über die Zeit. Ein Lieferant, der bei Abweichungen selbst handelt statt nur zu melden, entlastet den Einkauf. Die Wikipedia erklärt die Marktrolle unter Original Equipment Manufacturer. Diese Verlässlichkeit ist im B2B viel wert, weil sie Reklamationen reduziert.

Hygieneversiegelung und Diskretion der Verpackung

Bei Sextoys ist die Verpackung Teil der Ware und nicht nur Transportmittel, weil der Endkunde eine unversehrte, diskret beschriftete Hülle erwartet. Die OQC prüft daher die Siegelung und die neutrale Beschriftung mit demselben Gewicht wie die Gerätefunktion. Eine geöffnete oder mehrdeutig beschriftete Packung schließt eine Rücknahme aus Hygienegründen aus und belastet den Händler mit Totware. Die Wikipedia behandelt die Verpackung als logistischen Faktor. Ergänzend greift die Retourenhygiene: Ein Gerät, das die Warenpräsentation nicht als versiegeltes Einzelstück ausweist, lässt sich nach dem Auspacken nicht mehr verkaufen. Die Importmappe DACH führt die Versandpapiere, die diese Diskretion auf der letzten Meile absichern. Wer die Verpackung in den Prüfplan aufnimmt, vermeidet die teuerste aller Rücksendungen, die unverkäufliche, weil geöffnete Charge. Die OQC dokumentiert die Kennzeichnung je Artikelnummer, damit der Import eine lückenlose Nachweiskette vorhalten kann und im Reklamationsfall nicht die ganze Lieferung stilllegt.

Reinigungsbeständigkeit und Materialporosität

Die Reinigung eines Sextoys folgt anderen Anforderungen als bei Haushaltsgeräten, weil Oberflächenrückstände gesundheitsrelevant sind. Die FQC prüft daher die Porenfreiheit der Silikonoberfläche unter Vergrößerung: Eine offene Pore saugt Feuchtigkeit und Reinigungsmittel auf und lässt sich nicht vollständig desinfizieren. Die Wikipedia beschreibt die Werkstoffseite unter Silikone. TPE-Modelle sind günstiger, neigen aber stärker zur Porosität und geben Weichmacher ab, deren Risiko die Wikipedia unter Phthalate behandelt. Die Materialübersicht stellt beide Werkstoffe gegenüber. In der IQC wird zusätzlich ein Kurztest auf Reinigungsmittelbeständigkeit gefahren, weil ein Silikon, das unter Alkohol Risse zeigt, im Feld auffällt. Wer die Porosität ins Golden Sample und in den Prüfbericht aufnimmt, schafft ein Merkmal, das sich im Fachhandel als Qualitätsargument verkauft, statt als Reklamationsgrund die Marke zu belasten.

Prüfstufen der Sextoys-Endkontrolle Modellhafte Darstellung der vier Stufen von der Ware bis zum Versand Stufe 1 IQC Wareneingang Stufe 2 IPQC Prozess Stufe 3 FQC Gerät Stufe 4 OQC Versand Modellhafte Darstellung; je Artikelnummer zu bestätigen.
Abbildung 1: Die Endkontrolle von Sextoys durchläuft vier Stufen; jede Stufe trägt eine eigene Verantwortung, und erst ihre Verknüpfung hält den Ausschuss unter 0,1 Prozent. Modellhafte Darstellung.

Die folgende Tabelle fasst die Prüfkette mit Merkmal, Methode und Annahmegrenze zusammen, damit sich der Prüfplan je Artikelnummer festlegen lässt.

Prüfschritte von IQC bis OQC bei Sextoys
PrüfstufeGeprüftes MerkmalMethodeAnnahmegrenze und typischer Befund
IQC — WareneingangMaterialporosität, Silikonoberfläche, eingesetzte ZelleSichtprüfung unter Vergrößerung, Materialnachweis, Kurztest auf ReinigungsmittelbeständigkeitKeine offenen Poren; beanstandete Ware wird getrennt und gekennzeichnet
IPQC — FertigungsprozessUltraschallschweißnaht zwischen Gehäuse und SilikonkopfErststückprüfung nach Werkzeugwechsel, Rundgänge, Überwachung der ProzessparameterDichte Naht; bei Abweichung wird eingegriffen, statt die Charge weiterlaufen zu lassen
FQC — fertiges GerätFunktion aller Stimulationsstufen, Geräusch, Dichtheit, elektrische SicherheitVollständige Prüfung der kritischen Merkmale, Abgleich mit dem Golden SampleAusgangsausschuss unter 0,1 Prozent; auffällige Einheiten gehen in die Nacharbeit
OQC — VersandfreigabeMenge, Typ, Verpackung, Siegelung, Kennzeichnung, BeilagenAbgleich der Sendung mit den BestellvorgabenArtikelnummer und neutrale Beschriftung stimmen je Charge überein
ChargenfreigabeStichprobenumfang und Fehlerklassen der ChargeGezogene Stichprobe nach ISO 2859-1, Ergebnis im Prüfbericht mit ChargenkennungAnnahmewert als Obergrenze; Charge wird bei Überschreitung zurückgewiesen
Tabelle 1: Jede Zeile beschreibt eine Stufe der Kette mit dem Merkmal, das geprüft wird, dem Verfahren, mit dem es geprüft wird, und der Grenze, an der eine Einheit oder eine ganze Charge zurückgewiesen wird. Gelesen wird die Tabelle von oben nach unten in der Reihenfolge der Fertigung; die letzte Zeile gilt stufenübergreifend, weil der Stichprobenumfang nach ISO 2859-1 je Merkmal festgelegt wird. Kritische Merkmale wie die elektrische Sicherheit werden vollständig geprüft, während wiederkehrende Merkmale über die Stichprobe laufen. Für die Praxis empfiehlt sich, die Annahmegrenzen je Artikelnummer im Prüfplan zu fixieren und mit Prüfbericht und Chargenkennung abzulegen.

Zur Abgrenzung der Fälle: Ausschussquote gegen Reklamationsquote.

Wenn eine Charge auffällt, braucht der Lieferant einen klaren Weg — 8D-Report und Fehlerquote je Charge beschreiben ihn.

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Häufige Fragen

Wie viele Prüfstufen braucht die Endkontrolle von Sextoys?

Vier: IQC für die Wareneingänge, IPQC für den Fertigungsprozess, FQC für das fertige Gerät und OQC für die Versandfreigabe. Jede Stufe entdeckt andere Fehler; erst ihre Kombination verhindert, dass Mängel beim Kunden ankommen.

Wird jedes Gerät oder nur eine Stichprobe geprüft?

Die werkseitige Endkontrolle prüft 100 Prozent der Einheiten auf Funktion und Sicherheit. Bei wiederkehrenden Merkmalen genügt eine Stichprobe nach ISO 2859-1, sofern kritische Merkmale vollständig geprüft werden. Das senkt Aufwand, ohne die Sicherheit zu gefährden.

Welche Dokumente gehören zur Charge?

Je Lieferung: CE-Konformitätserklärung, RoHS, Materialkonformität nach FDA 21 CFR 177.2600 und das MSDS, zugeordnet auf jede Artikelnummer. Der Prüfbericht mit Chargenkennung gehört zwingend dazu. Der Konformitätsleitfaden bündelt die Pflichten.

Wie bleibt der Ausschuss unter 0,1 Prozent?

Durch die Kombination aus vier Stufen, einem freigegebenen Golden Sample und einer sauberen Rückverfolgbarkeit je Charge. Der Ausschuss unter 0,1 Prozent ist das Ergebnis der Kette, nicht einer einzelnen Maßnahme.

Reicht die werkseitige Prüfung für den Import?

Sie deckt die Fertigung ab; der Importeur sollte eine eigene Eingangskontrolle der ersten Lieferung gegen die Muster durchführen. Eine unabhängige Prüfung zusätzlich schafft Sicherheit bei größeren Chargen und ist keine Zweifelsbekundung.

Fuer die naechste Einkaufssitzung: Erotikartikel, Sextoys, Vibratoren, Lebensmittelechtes Silikon bei Vibratoren aus TPE und Erstinverkehrbringer.

-pillar Die Varianten dieser Reihe im Einzelnen: Endkontrolle Saugvibratoren: Akku und Dichtheit, Endkontrolle Massagestäbe: Motor und Oberfläche, Endkontrolle Vibratoren: zwei Motoren prüfen.

Referenzen

  • Wikipedia-Artikel „Stichprobenprüfung" — de.wikipedia.org/wiki/Stichprobenpr%C3%BCfung
  • Wikipedia-Artikel „Qualitätsmanagement" — de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement
  • [Montgomery, 2019] Douglas C. Montgomery: Introduction to Statistical Quality Control. 8. Auflage, John Wiley & Sons, Hoboken NJ, 2019.
  • [Juran, 1999] Joseph M. Juran und A. Blanton Godfrey: Juran's Quality Handbook. 5. Auflage, McGraw-Hill, New York, 1999.
  • [Deming, 1986] W. Edwards Deming: Out of the Crisis. MIT Press, Cambridge MA, 1986.
  • [Ishikawa, 1985] Kaoru Ishikawa: What Is Total Quality Control? The Japanese Way. Prentice Hall, Englewood Cliffs NJ, 1985.

Worauf es bei der Endkontrolle ankommt

Die Endkontrolle von Sextoys ist keine Einzelprüfung, sondern eine Kette aus vier Stufen, einem Maßstab und einer lückenlosen Dokumentation. Wer sie vertraglich festschreibt, prüft je Artikelnummer und hält den Ausschuss unter 0,1 Prozent. Als Ausgangspunkt für die Bemusterung steht die Artikelnummer A0187 bereit, daneben die übrigen acht Modelle der Produktübersicht. Wenn Sie Ihre Qualitätssicherung oder eine konkrete Artikelnummer durchsprechen möchten, nennen Sie uns Ihre Zielmenge — wir antworten werktags innerhalb von 24 Stunden.

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