Wissen für Einkauf & Produktmanagement

Ressourcen für den Einkauf von Intim-Wellness-Geräten

Fünf Nachschlagewerke für die Entscheidungen, die im Intim-Wellness-Handel tatsächlich Geld kosten: welche Konformitätsdokumente eine Artikelnummer braucht, wie Mindestbestellmenge und Lieferzeit zusammenhängen, was der Import nach Deutschland, Österreich und der Schweiz verlangt, welches Material im Regal hält und was die Fachbegriffe im Angebot bedeuten. Alle Angaben sind belegt oder als Annahme gekennzeichnet — gerechnete Zahlen nennen wir gerechnete Zahlen.

  • Fünf Vertiefungen
  • Mit Prüflisten
  • Belege je Abschnitt
  • Für DACH-Importeure

Kurzantwort für den Einkauf

Wo fange ich an? In dieser Reihenfolge: erst Konformität klären (ohne passende Dokumente bleibt Ware im Zoll stehen), dann Mindestmenge und Lieferzeit gegen die Saisonplanung rechnen, dann Import und Register vorbereiten, dann Material nach Sortimentsziel wählen. Unsichere Begriffe klärt das Glossar.

  • 300 Stück Eigenmarke
  • 25–35 Tage Serienfertigung
  • 4 Register vor der ersten Lieferung

Der Weg von der Anfrage zur Lieferung

Terminkette von der Musterfreigabe bis zum Warenausgang Fünf Schritte: Musterfreigabe an Tag 0, Serienfertigung bis Tag 35, Prüfung bis Tag 40, Seefracht bis Tag 75, Zollabfertigung bis Tag 80. Musterfreigabe Tag 0 Serienfertigung 25–35 Tage 100 % Prüfung +3–5 Tage Seefracht Europa 28–35 Tage Zoll & Warenausgang +3–7 Tage Tag 0 ≈ Tag 40 ≈ Tag 75–80
Terminkette einer Katalogbestellung ohne Anpassung. Eigene Darstellung auf Basis der Produktionsangaben von Slow Mond; Luftfracht verkürzt die Transportphase auf 3–7 Tage. Neuentwicklungen mit eigenem Werkzeug verlängern die Fertigung auf 45–70 Tage.

Diese Kette ist der Grund, warum die Terminplanung vor der Musterfreigabe beginnen muss: Wer das Registerwesen erst bei Ankunft der Ware bemerkt, verliert Wochen, die sich nicht aufholen lassen.

Wie diese Ressourcen entstanden sind

Jede Seite nennt ihre Belege. Rechtliche Anforderungen führen wir mit der amtlichen Fundstelle (Verordnung oder Richtlinie mit Nummer), Werkstofffragen mit der Norm und dem Prüfverfahren, Marktzahlen mit dem Herausgeber und dem Erhebungsjahr. Wo wir rechnen statt zu messen — etwa beim Landed Cost — steht das dabei. Wo eine Quelle nicht verifizierbar ist, steht „nicht verifiziert" und kein Ersatz.

Das ist mehr als Sorgfaltspflicht: Ein Einkäufer im DACH-Raum muss eine Unterlage gegenüber Zoll, Marktüberwachung und eigenen Kunden vertreten können. Eine Zahl ohne Herkunft ist in dieser Kette wertlos, weil sie im Zweifelsfall niemand unterschreibt.

Weiter

Für die technische Seite: Zwei-Motoren-Konstruktion und Prüfverfahren. Für die Sortimentsentscheidung: alle neun Artikelnummern und die Konditionen für den Großhandel. Für die laufenden Fachbeiträge: der Blog für Einkauf.

Gesammelt nach Themenbereichen: Qualität — Prüfstufen und Chargenprüfung · Compliance — CE, GPSR und Konformitätserklärung · Beschaffung — Mindestmengen und Lieferzeiten.

Aus dem Blog, im Einzelnen: AQL und Stichprobenplan im Wareneingang · Endkontrolle von IQC bis OQC erklärt · Zertifikate pro Artikelnummer prüfen · Werkzeugbau amortisieren.

Weiterführende Beiträge

Aus der Redaktion, passend zu dieser Seite — jeweils mit den Zahlen und Prüfschritten, die im Einkauf gebraucht werden.

Wer nach der Unterlage die Auswahl braucht: Auf der der Hersteller hinter diesem Programm stehen alle neun Artikelnummern mit MOQ-Stufe, Messwerten und Lieferzeit nebeneinander.

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